Akupunktur


Bei einer Akupunktur werden Nadeln - zum Teil sind sie haardünn - in bestimmte Akupunkturpunkte gestochen. Über den gesamten Körper verteilt gibt es 700 Akupunkturpunkte, von denen jeder einem bestimmten Organ oder einer besonderen Funktion zugeordnet werden kann. An den einzelnen Akupunkturpunkten gibt es - und das ist bereits wissenschaftlich nachgewiesen - einen spürbar erniedrigten Hautwiderstand. An diesen Stellen treten sogenannte Gefäß-Nervenbündel in die Tiefe. Die chinesische Heilkunde geht in diesem Zusammenhang davon aus, dass durch das Nadeln dieser Stellen ein gestörter Energiefluss wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann.

Seit den 70-er Jahren haben sich wissenschaftliche Studien mit der Wirkungsweise der Akupunktur beschäftigt. Vor allem der schmerzhemmende Effekt der Behandlung stand dabei im Vordergrund und konnte weitgehend neurophysiologisch aufgeklärt werden. So kommt es durch den Akupunkturreiz zur Ausschüttung von körpereigenen morphiumartigen Substanzen (Endorphinen), die schließlich schmerzhemmend und psychisch stabilisierend wirken.

Je nach Punktauswahl hat die Nadelung nicht nur eine psychisch harmonisierende und muskelentspannende Wirkung, sondern auch einen immunstimulierenden Effekt. Die Frage "Ist das Einstechen der Nadeln schmerzhaft?" wird vor allem den behandelnden Ärzten immer wieder gestellt.

Zu spüren ist der Einstich der Nadeln natürlich schon. Aber schmerzhaft ist das nicht, zumal vor jeder Behandlung besprochen wird, dass es mehr oder weniger unangenehme Akupunkturpunkte gibt. Bei einer richtig durchgeführten Akupunktur kann (und sollte) es ruhig zum so genannten "De Qi-Gefühl" kommen. Man verspürt ein leichtes Kribbeln, einen Druck oder auch ein Schweregefühl.  

Akupunktur als sanfte Alternative und sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin haben sich in der Vergangenheit viele unserer Versicherten gewünscht.

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  • chronische Schmerzen der Lendenwirbelsäule
  • chronische Schmerzen eines oder beider Kniegelenke durch Arthrose


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