Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MdK)

Bei Leistungsanträgen sind die Kranken- und Pflegekassen immer wieder auf medizinische Gutachten angewiesen. Im ihrem Auftrag begutachtet der MdK bei Bedarf alle Versicherten, die einen Antrag auf Leistungen der Kranken- oder Pflegeversicherung gestellt haben und berät die Kassen bei der jeweiligen Leistungsentscheidung.

Je nach Begutachtungsauftrag existieren durch die Bundesausschüsse der Ärzte und Krankenkassen beschlossene Richtlinien, die das Begutachtungsvorgehen bundeseinheitlich festlegen. Der MdK ist bei seiner Arbeit interessenunabhängig.

Um sicherzustellen, dass die Art und Weise der Begutachtung bundesweit einheitlich ist, werden zu verschiedenen Begutachtungsanlässen (zum Beispiel Pflegebedürftigkeit oder Arbeitsunfähigkeit) Begutachtungsanleitungen und Richtlinien erarbeitet. Sie legen die formalen Grundlagen der Begutachtung fest. In Bezug auf das Ergebnis der Begutachtung sind die Gutachter/innen nur ihrem ärztlichen Gewissen verpflichtet.

Die erstellten Gutachten enthalten umfangreiche medizinische Befunde über den Antragsteller, die zusammen mit den Antragsunterlagen und weiteren eingereichten ärztlichen Unterlagen der Leistungsentscheidung zugrunde gelegt werden.

Wenn Sie zu den Leistungen der Pflegeversicherung weiteren Rat und Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an die Kundenbetreuer der BKK-Pflegekasse.

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