Pflegebedürftigkeit

Als pflegebedürftig gelten Personen, wenn sie wegen Krankheit oder Behinderung auf Dauer, mindestens jedoch für sechs Monate nicht mehr in der Lage sind, ihren Alltag selbstständig zu bewältigen. Dann muss ihnen geholfen werden: z. B. bei der Körperpflege, bei der Ernährung, der Mobilität oder der hauswirtschaftlichen Versorgung.

Im Einzelnen sieht das so aus:

  • Zur Körperpflege zählen Waschen, Duschen, Baden, Zahnpflege, Kämmen, Rasieren, Darm-/Blasenentleerung.
  • Zur Ernährung gehört neben der Nahrungsaufnahme auch die mundgerechte Zubereitung von Speisen.
  • Zur Mobilität gehören Aufstehen und Zu-Bett-Gehen, An- und Auskleiden sowie Gehen, Stehen und Treppensteigen innerhalb der Wohnung, Hilfe beim Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung zur Aufrechterhaltung der Lebensführung zu Hause (wie z. B. ein Arztbesuch).
  • Die hauswirtschaftliche Versorgung umfasst Einkaufen, Kochen, Spülen, Reinigung und Wechseln von Kleidung und Wäsche sowie Reinigung und Beheizen der Wohnung.

Wenn Sie zu den Leistungen der Pflegeversicherung weiteren Rat und Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an die Kundenbetreuer der BKK-Pflegekasse.

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