Masern

Die Erkrankung ist so ansteckend, dass sie jeder ungeschützte Mensch bei Kontakt bekommt. Sie beginnt mit hohem Fieber, Augenbindehautentzündungen, Schnupfen und Husten. Kurz darauf tritt meist hinter den Ohren ein Hautausschlag auf, der sich über den ganzen Körper ausbreitet.

Die Erkrankung schwächt das Allgemeinbefinden und die Abwehrkräfte. In der Regel verlaufen diese Erkrankungen ohne weitere Komplikationen. Eine überstandene Masernerkrankung hinterlässt eine lebenslange Immunität.

Es gibt auch Hinweise darauf, dass das kindliche Immunsystem durch die "Auseinandersetzung" mit diesen typischerweise im Kindesalter auftretenden Erkrankungen gestärkt wird. Dennoch können Masern auch kompliziert verlaufen und zu Mittelohr- und Lungenentzündung führen.

Bei einem von 1.000 bis 2.000 Masernkranken tritt eine Hirnentzündung  mit der Gefahr bleibender Schäden auf. Erwachsene sind durch Masern besonders gefährdet.

Die Impfung erfolgt mit dem Kombinationsimpfstoff Masern / Mumps / Röteln, der in der Regel im Alter von 11 bis 14 Monaten einmal gespritzt wird. Im Alter von 15-23 Monate ist eine Wiederholungsimpfung vorgesehen.


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