Röteln

Die Erkrankung verläuft meist unkompliziert und oft unerkannt. Anzeichen sind blasser, masernähnlicher Hautausschlag, Schwellungen der Lymphknoten, vor allem im Halsbereich, und bei Erwachsenen Gelenkschmerzen. Verläuft eine Infektion mit dem Rötelnvirus ohne Krankheitserscheinung, sind diese Menschen für ihre Umgebung trotzdem ansteckend.

Hat eine werdende Mutter nicht bereits durch eine in der Kindheit überwundene Rötelnerkrankung oder eine Impfung Antikörper gegen Röteln gebildet und erkrankt in den ersten vier Schwangerschaftsmonaten daran, ist auch das ungeborene Kind davon betroffen. Die Folgen können schwere Fehlbildungen sein, z. B. Taubheit, geistige Behinderungen, Augenschäden und Herzfehler.

Die Impfung erfolgt mit der Kombinationsimpfung Masern / Mumps / Röteln und dient bei Mädchen vor allem dem Schutz späterer Schwangerschaften. Sie wird aber für Jungen und Mädchen ab dem 11. Monat empfohlen, um besonders werdende Mütter vor einer Rötelninfektion durch erkrankte Kinder zu schützen.

Eine Feststellung des Antikörper-Status (d. h. eine Untersuchung, mit der geprüft wird, ob ein ausreichender Schutz vor Röteln besteht) vor der Pubertät und bei nicht ausreichendem Schutz eine Wiederholungsimpfung bzw. das Nachholen einer bisher versäumten Impfung, sind für jedes Mädchen sehr wichtig, damit bei einer später eintretenden Schwangerschaft der Schutz vor Röteln gewährleistet ist.


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