Leistungen

Versichertenkarte

Ihre BKK-Gesundheitskarte oder auch Versichertenkarte, wie sie meistens noch genannt wird, ist so wichtig wie Ihr Personalausweis und sollte immer dabei sein. Sie ist Ihr Versichertennachweis, mit dem Sie bei Bedarf umfangreichen Leistungen bei Ärzten, Therapeuten und Krankenhäusern im In- und Ausland erhalten.

Wer zum Arzt muss, braucht eine Versichertenkarte, bzw.  eine „elektronische Gesundheitskarte" (eGK), wie sie offiziell genannt wird. Sie ist Ihr Ticket zu einer optimierten und bargeldlosen medizinischen Versorgung in Deutschland und berechtigt Sie darüber hinaus, im europäischen Ausland behandelt zu werden.

Funktionen und Merkmale

  • Ihre Basis-Versichertendaten wie Vor- und Nachname, Geschlecht, Geburtsdatum, Adresse und Versichertennummer sind auf einem Chip gespeichert. So können Ärzte und Therapeuten ihre Leistungen direkt mit uns abrechnen.
  • Das Foto schützt vor Missbrauch und weist Sie eindeutig als Karteninhaber aus. Nur Kinder unter 15 Jahre sowie Versicherte, denen die Erstellung eines Fotos aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, sind „ohne“.
  • Auf der Rückseite befindet sich Ihre Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Sie ermöglicht Ihnen eine ambulante oder stationäre Behandlung bei Notfällen während eines Auslandsaufenthaltes in allen EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und in der Schweiz

Ihr persönlicher Kundenbetreuer

Ihr digitales Bild für die Versichertenkarte können Sie hier kostenfrei online hochladen.

Erweiterte Funktionen

Zukünftig werden erweiterte Funktionen für ein modernes Gesundheitsmanagement zur Verfügung stehen. Ihre Nutzung geschieht dabei ausschließlich auf freiwilliger Basis.

  • Versicherte können auf Wunsch weitere Daten auf der Karte speichern lassen, etwa die Einwilligung zur Organspende oder eine Patientenverfügung. Diese Angaben sind freiwillig.
  • In einer weiteren Stufe soll es möglich sein, dass ein Arzt - mit Einverständnis des Versicherten - wichtige Informationen für den Notfall auf der Karte hinterlegt. Dazu gehören z. B. Angaben zu Allergien oder chronischen Erkrankungen. Kann ein Versicherter aufgrund eines Notfalls nicht selbst Auskunft geben, liefert die elektronische Gesundheitskarte dann diese Informationen, die im Einzelfall überlebenswichtig sein können.
Bild Versichertenkarte der BKK

Datenschutz

Der Schutz Ihrer persönlichen Gesundheitsdaten hat höchste Priorität. Derzeit sind auf Ihrer elektronischen Versichertenkarte nur Ihre Basis-Versichertendaten gespeichert, die bereits auf ihrer alten Versichertenkarte zu finden waren.

Zukünftig, wenn mit der Karte auch medizinische Daten wie die Blutgruppe oder bestehende Allergien ablesbar sein können. Sie entscheiden aber, was dort gespeichert wird und wer die Daten einsehen darf. Ihre Daten werden durch Zertifikate und Ihre Persönliche Identifikationsnummer (PIN) besonders geschützt. Wenn ein Arzt sie einsehen möchte, braucht er Ihr Einverständnis in Form Ihrer PIN-Nummer. Die Zugriffe werden protokolliert und sind ausschließlich von Ihnen einsehbar.

Noch Fragen?

Wir beraten Sie gerne ausführlich und individuell.

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